Kasack statt Helden-Cape

Wahre Helden. Pflegehelden. Alltagshelden. So oft wird bei Mitarbeitern aus der Pflege von Helden gesprochen. Wir haben Schwester Lisa und Azubi Helge gefragt, ob sie sich selber als Helden sehen und was sie angehenden Pflegekräften mit auf den Weg geben möchten.

Schüler Helge macht gerade seine Ausbildung zum Pflegefachmann bei uns. Schwester Lisa ist auf unserer Geriatrie tätig und dabei auch Praxisanleiterin für Schüler Helge.



Habt ihr im Joseph-Stift schon etwas richtig Heldenhaftes erlebt?



Azubi Helge: Wenn ich als Schüler unterstützen kann, wo ich gebraucht werde, fühlt sich das natürlich gut an. Als richtig heldenhaft würde ich das nicht bezeichnen…



Schwester Lisa: Wir sind ja aber auch gemeinsam Helden. Bei einem Sturz müssen manchmal vier oder fünf Kollegen mit anpacken. Ich hatte auch mal einen Nachtdienst, der mir sehr in Erinnerung geblieben ist: Da haben zwei Patienten um ihr Leben gekämpft, wir kamen kaum zum Luftholen. Danach bin ich gegangen und wusste: „Wir haben es geschafft, hier haben wir Menschen wirklich helfen können.“



Was würdet ihr Interessenten mit auf den Weg geben, die Pflegehelden werden wollen?



Schwester Lisa: Dafür braucht man ein großes Herz. Menschen zu helfen, ihnen pflegerisch, aber auch menschlich nah zu sein, das hat schon etwas Heldenhaftes. Aber man sollte sich auch bewusstmachen, was noch zum Beruf gehört. Es ist körperliche und seelische Arbeit. Und das nicht nur von Montag bis Freitag, sondern auch im Schichtdienst und am Wochenende, denn unsere Patienten brauchen uns rund um die Uhr.



Azubi Helge: Für mich war wichtig, einen Beruf zu erlernen, bei dem ich etwas Nützliches mache, etwas zum Anpacken und bei dem ich meinen Teil zur Gesellschaft beitragen kann. Am Anfang fand ich es noch ziemlich stressig auf Station. Man braucht ja auch für alles länger, wenn man noch lernt. Zum Beispiel haben wir zunächst analoges Blutdruckmessen gelernt. Aber ich habe das erste Jahr konsequent durchgezogen und je weiter ich komme, je mehr Verantwortung ich übernehmen kann, desto schöner wird es. Eine Erfahrung, die jeder machen könnte. ;-)



Braucht das Stift denn Helden?



Schwester Lisa: Definitiv! Wir freuen uns immer über Zuwachs!



Unsere Pflegekräfte sind also keine über den Wolken schwebenden Helden. Aber für unsere Patienten und als Kollegen füreinander ganz handfeste, menschliche Helden im Kasack.



Sie wollen auch so schöne Erfahrungen wie Schüler Helge sammeln und interessieren sich für eine Ausbildung in der Pflege? Dann schauen Sie für weitere Infos auf unserer Ausbildungsseite vorbei.



Wie Schwester Lisa sagt, freuen wir uns immer über Zuwachs. Wollen Sie uns persönlich kennenlernen? Dann bewerben Sie sich hier.







Pflege stärken.

Andrea Hasselbach hat ihre berufliche Laufbahn 1999 im St. Joseph-Stift gestartet und ist seit 2014 Pflegedirektorin. Sie sorgt dafür, dass unsere Pflegeteams gut aufgestellt sind und Mitarbeiter vertrauensvoll arbeiten können. Eine davon ist Schwester Susen. Als echtes Stiftskind ist sie in unserem Haus geboren, hat hier vor 25 Jahren ihre Ausbildung begonnen und arbeitet seitdem auf der ITS.



Frau Hasselbach, wie stärken Sie denn die Pflege im Joseph-Stift?



Andrea Hasselbach: Mir ist wichtig, dass die Pflege als ganzheitlich denkende Profession mit Engagement und Herz wahr- und ernstgenommen wird. Dafür werden unsere Mitarbeiter gut ausgebildet und können sich stetig weiterbilden.



So gibt es beispielsweise für die verschiedenen Pflegebereiche neun Bereichsleitungen. Fast alle von ihnen haben ihre Ausbildung an unserer Berufsfachschule absolviert, haben sich durch Studium oder Leitungskurs das nötige Rüstzeug angeeignet und sind nun direkte Ansprechpartner für die Mitarbeiter auf Station. Durch diese neue Leitungsstruktur sind schon viele gewinnbringende Prozesse angestoßen worden und ich finde es wunderbar zu sehen, was entstehen kann, wenn man jungen Mitarbeitern Vertrauen entgegenbringt und Raum für Mitgestaltung lässt.



Bei Fragen stehe ich den Bereichsleitungen jederzeit beiseite und dann meistern wir Probleme gemeinsam. Die nötige Ruhe und meine über die Jahre gewonnenen Erfahrungen gebe ich sehr gern an unsere Bereichsleitungen weiter.



Schwester Susen, fühlen Sie sich im St. Joseph-Stift gestärkt?



Schwester Susen: Ich liebe meinen Beruf und gehe gern hier zur Arbeit. Wichtig ist für mich natürlich vor allem mein direktes Team: In dem fühle ich mich sehr wohl, wir arbeiten immer gemeinsam. Gerade auf der ITS ist ja wichtig, dass es nicht „meine Klingel und deine Klingel“ gibt.



Hier wurde in den letzten Jahren sehr auf einen guten Personalschlüssel geachtet und auch die von Frau Hasselbach beschriebenen Bereichsleitungen stärken uns in der täglichen Arbeit. Ich habe eine sehr offene Bereichsleiterin, kann bei Fragen immer zu ihr kommen. Diese Offenheit zeigt sich dann auch wieder im Eingehen auf verschiedene Lebenssituationen: Je nach Familienphase konnte ich meine Arbeitszeit anpassen. Ich habe auch bei Kollegen gesehen, wie hier flexible und für beide Seiten passende Lösungen gefunden werden konnten.



Und das Joseph-Stift achtet immer darauf, auf dem neuesten Stand zu sein. In meiner Zeit hier habe ich einige Bauarbeiten miterlebt und wir sind technisch sehr gut ausgestattet. Also: Ich bleibe gern hier!





Kennenlern-Gespräche führt Frau Hasselbach übrigens immer noch selbst und begeistert dabei gern für unser Haus. Haben Sie auch Interesse an einem Kennenlernen? Dann bewerben Sie sich hier.



Publikumsliebling statt Likes.

Publikumsliebling statt Likes? Warum eigentlich statt? Gehört das nicht zusammen?



Schwester Lisa arbeitet seit drei Jahren in unserer Notaufnahme, Pfleger Christian begann vor zehn Jahren mit seiner Ausbildung bei uns und ist seitdem auf unserer Intensivstation eingesetzt.

Hier erzählen die beiden, welche Likes ihnen wichtig sind, warum sie dem St. Joseph-Stift einen „Daumen hoch“ geben und was Publikumsliebling für sie bedeutet.



Wie wichtig sind euch Likes?



Schwester Lisa: Also, wenn mir hier auf Arbeit ein Patient sagt: „Hach, Sie sind so gut!“ dann ist das ja der Like für mich. Das ist sehr viel wert, wenn es einem Patienten schlecht geht und man weiß, man ist diejenige, die dafür sorgt, dass es ihm wieder gut geht.



Pfleger Christian: Ja, es ist auch schön, von Kollegen und Ärzten ein Lob zu bekommen. Und ein Lachen vom Patienten.



Wofür bekommt das St. Joseph-Stift von euch einen Daumen hoch?



Schwester Lisa: Dass wir ein eher kleines Haus sind, finde ich schön. Man weiß hier, wo man hin muss. Man weiß, wen man fragen muss. Man ist hier nicht nur eine Nummer. Und jeder wird hier so respektiert wie er ist. Das ist auch das Schöne am Pflegeberuf: Man ist nicht allein. Da ist immer ein Team, auf das du dich verlassen kannst.



Pfleger Christian: Hier herrscht dadurch auch ein familiärer Umgang. Jeder grüßt jeden – auch der Chefarzt die Reinigungskraft, das ist hier gang und gäbe. Es gibt kein Hierarchie-Denken, sondern es ist ein großes gemeinsames Arbeiten.



Und was bedeutet für euch Publikumsliebling?



Pfleger Christian: Ich finde, so etwas entsteht auch wieder, wenn man untereinander mit den Kollegen gut harmoniert. Das überträgt sich ja auch auf den Patienten.



Schwester Lisa: Es ist schön, bei einem Arbeitgeber zu arbeiten, der nach außen einen guten Ruf hat. Daran hat ja auch insbesondere die Pflege einen großen Anteil. Das macht einen stolz!



Auch Lust, beim Publikumsliebling einzusteigen? Dann bewerben Sie sich gleich auf einer unserer Stationen: Einsteigen beim Publikumsliebling.



Mit starken Wurzeln wachsen.

Tief verwurzelt …

Schwester Antonia ist eine der „Schwestern von der heiligen Elisabeth“ – dieser Orden hat 1895 unser Krankenhaus gegründet. Sie selbst begann ihren Weg vor über 50 Jahren als Krankenpflegerin und weiß noch genau, wie es war, als das Haus von den Ordensschwestern geführt wurde: Leben und Arbeit vereint an einem Ort und der Tagesablauf war bestimmt von gemeinsamen Gebet, Mahlzeiten und der Arbeit die jede an ihrem Platz verrichtete ohne auf die Uhr zu schauen. Aus dieser Gemeinsamkeit konnte das Krankenhaus wachsen und gedeihen. Von den Schwestern wurde es wie ein Familienbetrieb empfunden. Feiertage wurden so begangen, dass auch die Patienten merkten: Heute ist ein besonderer Tag.



Diese Tätigkeit ist nicht nur ein Job, sondern Berufung. Sie freut sich, wenn Patienten ihr sagen, dass die Mitarbeiter bei uns alle sehr freundlich sind, sie sich geborgen fühlen und Stress oder Hektik gar nicht bis zu ihnen dringt.



Heute ist Schwester Antonia als Seelsorgerin tätig. So sendet sie beispielsweise jeden Abend das Wort zum Tagesausklang über unseren Hausfunk und stellt bei der Veranstaltung für neue Mitarbeiter unsere christlichen Werte vor. Damit macht sie unsere Wurzeln für Patienten und neue Mitarbeiter sichtbar.





… und beflügelt

Für den Start ihrer Pflegeausbildung 2018 hatte sich Marie bei vielen Häusern beworben, fand uns am sympathischsten und ist danach bei uns geblieben. Wie wichtig uns „eigener Nachwuchs“ ist, hat sie beim herzlichen Empfang auf den Stationen gemerkt. Von Beginn an war sie nicht nur Azubi, sondern konnte sich direkt einbringen.



Sie mag es, dass Patienten nicht nur als Krankheitsfälle gesehen werden: Bei ihnen geht um alle Aspekte, die für das Wohlbefinden und die Genesung wichtig sind. Deshalb ist sie stolz, wenn sie von Bekannten hört, wie gut sie sich als Patienten hier aufgehoben gefühlt haben.

Die familiäre Atmosphäre, die von den Ordensschwestern geprägt wurde, nimmt sie sehr stark wahr. Christlich ist sie selbst übrigens nicht, findet es aber schön, dass es am Haus noch Ordensschwestern gibt. Ihre eigene Azubi-Begrüßung hat durch den Gottesdienst einen besonders festlichen Rahmen bekommen hat.

Nach der Ausbildung ist Marie nun auf ihrer Wunschstation, der Orthopädie, eingestiegen und kann hier weiter wachsen.





Wachsen Sie mit?

Mit Marie wächst auch der orthopädische Bereich selbst, denn hier haben wir gerade erst eine zweite Station eröffnet. Haben Sie Lust, in unserem Haus Wurzeln zu schlagen? Dann lassen Sie uns hier Ihre Kontaktdaten und gern Ihren Lebenslauf zukommen: Einsteigen beim Publikumsliebling



Oder Sie interessieren sich für eine Ausbildung in der Pflege und wollen bei uns Ihre Wurzeln bilden? Hier finden Sie mehr Infos für Schüler von der Berufsorientierung über ein Praktikum bis zum ersten Tag der Ausbildung: Ausbildung im Stift



Pandemien bewältigen.

„Wir haben uns ganz schön was zugetraut.“



Pfleger Richard ist Bereichsleiter der chirurgischen, orthopädischen und gynäkologischen Stationen und schon seit seiner Ausbildung hier im Stift. Schwester Stacy arbeitet bei ihm auf der orthopädischen Station, hat 2019 bei uns ausgelernt und sich als frische Fachkraft durch die Pandemie gekämpft.



Wie war es denn am Anfang der Pandemie, im Stift zu arbeiten?



Stacy: Die ersten Tage auf der Covid-Station waren chaotisch. Gleich am ersten Tag gab es eine Reanimation – das vergesse ich nie. Viele Kollegen von verschiedenen Stationen, die eigentlich anderes gewöhnt sind, kamen hier zusammen. Wir mussten einfach loslegen und beim Machen voneinander lernen. Zum Glück wurde niemand mit seinen Fragen allein gelassen. Ich konnte immer jemanden ansprechen und mir wurde geholfen. Wir haben auch immer darauf geachtet, dass sich niemand übernimmt, alle trotzdem pünktlich gehen konnten.



Richard: Uns hat der erste Corona-Winter richtig überrumpelt und wir mussten schauen, wie wir uns organisieren. Durch den hohen Personalausfall mussten wir von allen Stationen Personal zusammenbringen. Da mussten auch wir als Leitungskräfte erst einmal lernen, beispielsweise, dass es gut ist, erfahrene Intensivkräfte ins Team zu bringen.



Habt ihr die Pandemie denn gemeinsam bewältigt?



Richard: Aus meiner Sicht ja. Wir haben sehr viel gelernt in den letzten beiden Jahren und es hat sich eine Art Routine entwickelt. Wir nehmen Corona natürlich nach wie vor nicht auf die leichte Schulter, aber jetzt gibt es sogar Kollegen, die auf die Covid-Station wollen, weil hier so ein gut aufgestelltes, gut besetztes Team entstanden ist.



Stacy: Ja, ich habe auch viel gelernt von anderen Fachrichtungen. Dadurch, dass Teams zusammengelegt werden mussten, kennen wir uns gegenseitig besser und können uns auch besser aushelfen, denn wir wissen, was in anderen Bereichen zu tun ist. Wir haben uns ganz schön was zugetraut.



Mal unabhängig von Corona – wie ist es, im Stift zu arbeiten?



Richard: Mir macht es einfach Freude, auf Arbeit zu kommen. Wir haben ein familiäres Verhältnis – jeder grüßt jeden. Ich weiß, dass wir hier sehr gut besetzt sind und das lässt Zeit für die Arbeit am Patienten und für mich als Führungskraft, um mich zu reflektieren und Neues auszuprobieren. Das machen viele hier im Haus so und das merkt man.



Stacy: Genau, so kommt immer frische Luft ins Team. 😊



Auch Lust auf den Einstieg auf einer von Pfleger Richards Stationen? Hinterlassen Sie uns hier Ihre Kontaktdaten und Ihren Lebenslauf: Einsteigen im Stift



Familiäres Team

Unser tolles Miteinander fällt Neueinsteigern und Patienten als erstes auf: Wir grüßen einander, wir greifen uns gegenseitig unter die Arme. In unseren gut besetzten Teams haben Sie Zeit für die Arbeit am Patienten und eine hohe Pflege-Expertise. Und können mit Ihren Kollegen auf Teamevents Erfolge feiern, im Austausch blieben und Gemeinschaft erleben.

Fachliche Vielfalt

Unsere 12 Pflegebereiche - Innere, Chirurgie, Gynäkologie, Geburtshilfe, Orthopädie, Palliativmedizin, Geriatrie, Anästhesie, Intensivmedizin, Notaufnahme, Therapie und OP - bieten vielfältige Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten.

Stetige Entwicklung

Damit wir gemeinsam wachsen können, unterstützen wir Ihre Entwicklung mit bis zu 5 Weiterbildungstagen im Jahr, Team- und Supervisionsveranstaltungen, Tagen der Mitarbeitergesundheit und individueller Weiterbildung.

Attraktive Leistungen

Mit den AVR Caritas bieten wir Ihnen attraktive Entgelt- sowie Arbeitszeitregelungen und sorgen bereits heute für morgen vor: Ab Tag 1 fließen 6% Ihres Bruttogehalts in Ihre Altersvorsorge. Wir geben 5,6% und Sie 0,4% dazu.

... und das gewisse Extra

Mit unserem Mitarbeiterbonusprogramm haben Sie die Wahl: Soll es ein Jobticket, ein Job Bike, eine vergünstigte Mitgliedschaft beim Thomas Sport Center oder ein Tankgutschein sein?

Wollen wir gemeinsam pflegen?

Wir haben unsere Mitarbeiter erzählen lassen.

Wir haben Ihnen gezeigt, warum es sich lohnt bei uns einzusteigen.



Ob das alles stimmt?



Finden Sie es heraus. Lassen Sie uns kennenlernen zu einer unserer aktuellen Pflegestellen oder mit Ihrer Initiativbewerbung:

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Sie haben Fragen?

Wir nehmen uns die Zeit.

Andrea Hasselbach

Pflegedirektorin

  • Tel 0351 - 4440 2222

Stefanie Finke

Mitarbeiterin Personalgewinnung

  • Tel 0351 - 4440 2286

Ihnen gefällt, was Sie hier lesen und nun interessieren Sie sich für eine Ausbildung in der Pflege? Dann schauen Sie doch mal auf unserer Ausbildungsseite vorbei.

Sie wollen mehr zum St. Joseph-Stift als Arbeitgeber erfahren? Hier gelangen Sie zu unserem Karriereportal.







Sie sind Patient oder Angehöriger? Hier gelangen Sie zur Homepage des Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden.